Nichts genaues weiß man nicht…

Die Pandemie hat unser weiter fest im Griff, aber es gibt vereinzelt Licht am Ende des Tunnels. Doch immer wenn man meint Licht gesehen zu haben, muss man kurz blinzeln, Verordnungen studieren und interpretieren, um dann nochmal genau zu überlegen, ob man tatsächlich Licht gesehen hat oder vielleicht  unter „Glaskörperablösungen an der Netzhaut“ leidet. So lassen zwar die aktuellen Verordnungen wieder Individualsport zu, allerdings ein normales Fußballtraining auch in den nächsten 4 Wochen unrealistisch bzw. ausgeschlossen. 

So erfährt man auch in dem heutigen Artikel in der SZ wenig konkretes zum Thema Saisonfortsetzung. Dies ist allerdings keine Kritik am Saar-FV, der ja vollends von den unvollständigen Regeln der Politik abhängig ist. Allerdings sollte man tatsächlich langsam überlegen, ob ein „Ende mit Schrecken“ nicht doch besser ist als ein „Schrecken ohne Ende“. Denn mit den Schnell- & Selbsttests, sofern jeder auch korrekt damit umgeht, werden zwangläufig die Fallzahlen steigen. Inzidenzwerte unter 50 sind also sehr unwahrscheinlich und bei größer 100 ist wieder dicht, so dass man bestenfalls sich im Rahmen zw. 50 & 100 bewegt. Hier wird zwar wieder ein normales Training mit Körperkontakt ab dem 05.04. in Aussicht gestellt (sofern das Saarland die Bundesvorlage auch so umsetzt), jedoch bleibt weiter offen, mit welchen Einschränkungen die Vereine bei den Zuschauerzahlen konfrontiert bleiben. Und es war ja einer von 3 Pflöcken des SFV zur Weiterführung des Spielbetriebs: keine Spiele ohne Zuschauer zw. mit starken Einschränkungen. Veranstaltungen von z.B. bis 100 oder 150 Personen helfen den Vereinen nicht. Abzgl. den Spielern, Betreuern, Helfern etc. verbleiben maximal 50-100 Zuschauer, die man dann am besten noch in Heim & Gast aufteilen müsste. Wie soll das gehen ?! 
Vielleicht wäre es in der aktuellen diffusen Situation tatsächlich besser die andauernde und ungesunde innere Grundanspannung für die Weiterführung der Saison zu lösen und sich auf die neue Saison bestmöglich vorzubereiten.